Bündnis für Münster reiste gemeinsam nach Berlin

Benning_Sybille-InternetAls Wertschätzung für das „Bündnis für Münster“ der vier Münsteraner Hilfsorganisationen hatte die Münsteraner CDU-Bundestagsabgeordnete Sybille Benning eine Gruppe von ASB, DRK, Johannitern und Maltesern nach Berlin eingeladen. Dort erlebten die Teilnehmer ein Programm mit Besuchen des Deutschen Bundestages, der Gedenkstätte im Notaufnahmelager Marienfelde und des Mauerpanoramas. Auch ein Gespräch im Bundesministerium des Innern und der Besuch im Besucherzentrum des Holocaust-Mahnmals waren Teil der erlebnisreichen Fahrt. Die bunt gemischten Teilnehmer von Flüchtlingsbetreuern über Rettungsdienstler bis zu Blutspende-Helfern, Ehrenamtlichen und Führungskräften hatten bei sonnigem Herbstwetter und fachkundiger Reiseleitung des Bundespresseamtes große Freude an der gemeinsamen Fahrt.

Tag des Flüchtlings: Münsteraner Hilfsorganisationen legen Dokumentation zur Notunterkunft Wartburgschule vor

Doku WartburgBereits seit dem 21. Februar 2015 unterstützt die Stadt Münster das Land NRW bei der Erstaufnahme von Flüchtlingen mit einer Notunterkunft in der ehemaligen Wartburg-Hauptschule. Die vier Hilfsorganisationen ASB, DRK, Johanniter und Malteser stehen dabei der Stadt und den Menschen in der Notunterkunft partnerschaftlich und unterstützend zur Seite. Sie betreuen im Auftrag des Landes die Menschen, sorgen für Essen, Sicherheit und für die gesundheitliche Versorgung. „Wir tun alles, um den Flüchtlingen den Aufenthalt unter zum Teil sehr beengten Verhältnissen mit wenig Privatsphäre möglichst angenehm zu gestalten“, so DRK-Kreisgeschäftsführerin Gudrun Sturm. Daher gibt es zum Beispiel schon seit Anfang an eine Kinderbetreuung mit Fachpersonal und seit einigen Monaten auch einen Spielplatz auf dem ehemaligen Schulhof.

„Gemeinsam für Münster“ sind die Hilfsorganisationen angetreten und präsentieren nun pünktlich zum Tag des Flüchtlings eine Dokumentation ihrer Arbeit in der Flüchtlingshilfe.

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10 Jahre „Wache 8“ gemeinsam für Münster: Bündnis der Hilfsorganisationen ergänzt Notfallrettung in Münster

Marathon - auch für die vier HilfsorganisationenDie „Wache 8“ in Münster kann Ende September ein kleines Jubiläum feiern: am 30. September 2005 begann beim DRK an der Zumsandestraße die erste Schicht. Seitdem ist ehrenamtliches Rettungsfachpersonal vom Arbeiter-Samariter-Bund, dem Deutschen Roten Kreuz, der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Malteser Hilfsdienst in die Notfallrettung unter der Leitung der Berufsfeuerwehr Münster eingebunden.  Damit sammeln die Ehrenamtlichen wichtige Praxiserfahrungen für ihre eigentlichen Aufgaben im Bevölkerungsschutz. Mittlerweile hat sich dieses Münsteraner Modell etabliert. Es ist in den vergangenen zehn Jahren zu einem wichtigen Einsatzfeld der Hilfsorganisationen geworden, aber auch zu einer wertvollen Ergänzung der präklinischen Notfallversorgung in Münster. 812 Einsätze gab es 2014. 450 Einsätze bereits in diesem Jahr. Zum Start der Wache 8 waren es lediglich 146 Einsätze.

Immer freitags, samstags und sonntags wird am Rande der Münsteraner Innenstadt in drei Schichten ein zusätzlicher Rettungstransportwagen mit qualifizierten Ehrenamtlichen in Dienst genommen, um das Gebiet zwischen den Feuerwachen 1 und 2 abzudecken. Dies umfasst in etwa einen Quadratkilometer rund um das Mauritz-Viertel, kann jedoch im Bedarfsfall auch weit darüber hinaus liegen. In den auf den ersten Blick kleinen Wachbereich fällt auch das Umfeld des Hauptbahnhofes. Jedes Wochenende hat im Wechsel eine der vier Organisationen Dienst. Das DRK stellt dafür das Gebäude seines Kreisverbandes und die notwendige räumliche Infrastruktur zur Verfügung.

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Weitere Flüchtlinge in Münster angekommen: Helfer richten Turnhalle ein

Weitere Notunterkunft in Hiltrup geöffnetRoutiniert wurden am Sonntagmorgen 70 Betten in der Turnhalle in Hiltrup von den Helfern aufgebaut. Denn bereits am Abend erwartete die Stadt 66 weitere Flüchtlinge, die dringend eine Unterkunft benötigten. Da die Erstaufnahmeeinrichtung in Dortmund keine Kapazitäten mehr frei hat, müssen die Menschen auf andere Städte und Kommunen verteilt werden. Unterstützung erhielten die vier Hilfsorganisationen von Freiwilligen des THW. Insgesamt waren 74 Helfer vor Ort, die Betten aufbauten, Trennwände aufstellten und auch einen Sanitätsraum einrichteten. Beim Aufbau müssen die Helfer auch an viele Kleinigkeiten denken: beispielsweise müssen Schilder und Wegweiser in verschiedenen Sprachen ausgehängt werden. Für das Essen gilt: keine Schweinefleisch und Wasser ohne Kohlensäure. „Es ist toll zu sehen, wie viel Ehrenamt im Notfall da ist“, freut sich André Weber, Koordinator und ASB-Vorstandsvorsitzender.

Die vier Münsteraner Hilfsorganisationen betreuen die Unterkunft gemeinsam. Bis zum Ende der Sommerferien bietet die Turnhalle in Hiltrup nun bis zu 70 Flüchtlingen eine Übergangslösung.

Münsteraner Hilfsorganisationen richten Notunterkunft ein

Neue Notunterkunft in Münster steht bereitDie Stadt Münster stellt dem Land Nordrhein-Westfalen kurzfristig für eine Übergangszeit die ehemalige Wartburg-Hauptschule als Notunterkunft für neu ankommende Flüchtlinge zur Verfügung. Insbesondere wegen der vielen Menschen, die aktuell aus dem Kosovo in Deutschland einreisen, sind die Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes überbelegt.

Der städtische Krisenstab unter Leitung von Stadtrat Wolfgang Heuer vereinbarte am Mittwoch, 18. Februar, die alten Schulräume an der Von-Esmarch-Straße umgehend soweit bewohnbar zu machen, dass sie Menschen ein Dach über dem Kopf bieten können. Mehrere Ämter der Stadtverwaltung sowie der ASB, das DRK, die Johanniter, die Malteser und das THW wirkten daran in einer konzertierten Aktion mit.

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Hilfsorganisationen legen 4. gemeinsamen Jahresbericht vor

Stellten den gemeinsamen jahresbericht von ASB, DRK, Johannitern und Maltesern vorJahresbilanz 2014 online lesen

Bereits zum vierten Mal legen die Münsteraner Hilfsorganisationen Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutsches Rotes Kreuz (DRK), Johanniter-Unfall-Hilfe (JUH) und Malteser Hilfsdienst (MHD) einen gemeinsamen Jahresbericht über die verschiedenen ehrenamtlichen Aktivitäten ihrer Mitglieder vor. Als Rahmen für die Präsentation des Berichts zeigen die Organisatoren im Foyer der Bezirksregierung noch einmal die preisgekrönte Ausstellung „Ehrenamtlich. Für dich. Für Münster.“. Fotograf Alexander Licht hatte acht Aktive der Hilfsorganisationen fotografiert, jeweils einmal in Einsatzbekleidung und einmal in privater Kleidung, um dem Ehrenamt ein Gesicht zu geben. Die Ausstellung wurde vor kurzem mit dem Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesinnenministers ausgezeichnet.

Auch in diesem Jahr liegt der Schwerpunkt der Jahresbilanz insbesondere auf der Notfallvorsorge, dem Bevölkerungs- und Katastrophenschutz, der Beteiligung an der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr, der Notfallrettung, der sanitätsdienstlichen Betreuung von Großveranstaltungen sowie der dazugehörigen Aus- und Fortbildung. In diesen Bereichen leisten die Münsteraner Hilfsorganisationen mit insgesamt 1.096 Ehrenamtlichen einen entscheidenden Dienst zum Wohle aller Münsteraner. Gerade im vergangenen Jahr 2014 waren die Hilfsorganisationen in Münster über die Maßen gefordert. Insgesamt erbrachten sie 71.096 Stunden ehrenamtliche Arbeit. Das entspricht einer Steigerung um 15% im Vergleich zum Vorjahr. Rund die Hälfte davon entfiel auf den Bereich Sanitätsdienst, ein Viertel auf den Katastrophenschutz, gefolgt von der Ausbildung mit 19% und dem Rettungsdienst mit 8%.

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Am 11. 2.: „Europäischer Tag der 112“

Hilfsorganisationen-112-TagSchnelles und richtiges Handeln bei Notfällen rettet Leben

(Münster). Nur 17 Prozent der Menschen in Deutschland wissen, dass die Notrufnummer 112 nicht nur im eigenen Land, sondern überall in der Europäischen Union (EU) Hilfe bringt. Darauf weisen der ASB, das DRK, die Johanniter und die Malteser in Münster hin. Damit liegt die Bundesrepublik in der Eurobarometer-Umfrage weit hinter dem EU-Durchschnitt von 27 Prozent – nur in Großbritannien (13 Prozent), Griechenland (sieben Prozent) und Italien (fünf Prozent) ist die Kenntnis geringer. Der Anteil der Bevölkerung in Deutschland, die die 112 als europaweiten Notruf identifizieren kann, ist im Vergleich zu 2008 lediglich um fünf Prozentpunkte gestiegen. Zum siebten Mal gibt es deshalb nun am 11. Februar den „Europäischen Tag der 112“, um die einheitliche Notrufnummer besser bekannt zu machen. „Die richtige Nummer im Kopf und regelmäßig aufgefrischte Erste Hilfe-Kenntnisse retten Leben“, so die vier Hilfsorganisationen in einer gemeinsamen Erklärung. Der Notruf 112 ist in Europa der einheitliche und direkte Draht zu schneller Hilfe. Die Telefonnummer 112 ist mittlerweile in allen Staaten der Europäischen Union die Nummer in Notfällen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet 112 mit der zuständigen Notrufzentrale.

Foto v.l.n.r.: Die Pressesprecher der Hilfsorganisationen in Münster: Sebastian Thiemann (Johanniter), Saskia Nielen (ASB), Nina Heckmann (DRK), Kai Vogelmann (Malteser)

Fotografin: E. Werding/DRK

Die Notfallbegleitung in Münster zieht Bilanz: 50 Einsätze – und es werden jedes Jahr mehr

Notfallbegleitung in Münster

Notfallbegleitung in Münster

Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei erleben immer wieder, dass Menschen in akuten Krisensituationen weiter gehender Begleitung bedürfen und dies so schnell und qualifiziert wie möglich, unabhängig von Wochentag oder Tageszeit und unabhängig von Konfession oder Glaubensüberzeugung. „In solchen Situationen qualifizierte Helferinnen und Helfer für eine “ Erste Hilfe für die Seele“ zur Verfügung zu haben, ist für alle Beteiligten oft dringend nötig“, weiß Diakon Dr. Kai Herberhold von der Notfallbegleitung in Münster. Dieser Aufgabe stellen sich die 25 Ehrenamtlichen an sieben Tagen der Woche, rund um die Uhr. Jetzt zogen sie Bilanz. „Bisher hatten wir in diesem Jahr 50 Einsätze“, so Herberhold weiter. „Es werden aber jedes Jahr mehr“. Deshalb war es für die Notfallbegleiter schön, beim Jahresabschlusstreffen drei neue Kollegen begrüßen zu dürfen. Aber mit Udo Lösel vom Arbeiter-Samariter-Bund mußte das Team nach mehr als 10 Jahren auch einen engagierten Notfallbegleiter verabschieden. „Wir brauchen immer neue Mitarbeiter und auch Spenden“, unterstreicht daher Herberhold.

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Münsteraner Hilfsorganisationen überzeugen im Finale beim nationalen Förderpreis für Bevölkerungsschutz

Münsteraner Hilfsorganisationen gewinnen 3. Platz

Münsteraner Hilfsorganisationen gewinnen 3. Platz

Münster, 19. Dezember. Für den Förderpreis „Helfende Hand“ des Bundesministeriums des Innern (BMI) haben sich in diesem Jahr bundesweit mehr als 230 Projekte und Unternehmen beworben. Das ist Rekord für den wichtigsten Ehrenamtspreis im Bevölkerungsschutz. Die Arbeitsgemeinschaft Münsteraner Hilfsorganisationen freute sich über den dritten Preis in der Kategorie „Innovative Konzepte“. Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière verlieh alle Preise am 1. Dezember in Berlin.

Porträt-Projekt sorgt für Aufmerksamkeit

Anfang 2014 haben der Arbeiter-Samariter-Bund, das Deutsche Rote Kreuz, die Johanniter-Unfall-Hilfe und der Malteser Hilfsdienst in Münster eine gemeinsame Jahreskampagne beschlossen. Ziel ist es, das Ehrenamt zu stärken und neue Aktive zu gewinnen. Um das zu erreichen, brachten die Hilfsorganisationen unter anderem eine Ausstellung auf den Weg, in der ehrenamtliche Einsatzkräfte des Bevölkerungsschutzes porträtiert werden. Mit Fotos von Gesichtern und Texten zu den Geschichten dahinter schärft die Ausstellung den Blick für den Einsatz der freiwilligen Helfer – ergänzend gibt ein Booklet tiefere Einblicke in das Leben der Porträtierten. Bereits in der Produktionsphase berichteten lokale Medien und die Fachpresse über dieses Projekt. Das Interesse an der Ausstellung im Juni war so groß, dass weitere Ausstellungstermine geplant sind, zum Beispiel in Münster und in Düsseldorf. Partner der Aktion waren der Oberbürgermeister Markus Lewe, die Agentur „AL°L Group GmbH“ und die Sparkasse Münsterland Ost.

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In 30 Minuten zum Lebensretter werden

Woche der Wiederbelebung vom 22. bis 27. September mit kostenlosen Schulungen / Ziel der Kampagne: Hemmschwelle für Laienreanimation weiter senken

Woche der WiederbelebungMünster 15. September 2014. Unter dem Motto „Prüfen. Rufen. Drücken“ wird in der kommenden Woche an verschiedenen Plätzen in Münster trainiert, was Elena P. bereits das Leben gerettet hat. Mit nur 35 Jahren erlitt die Münsteranerin im Februar völlig unerwartet einen Herzstillstand. Sie überlebte – dank des beherzten Eingreifens ihres Mannes, der sie reanimiert und erstversorgt hat, bis der Notarzt eintraf.

„Mit der Luft, die bei einem plötzlichen Herzstillstand in der Lunge vorhanden ist, kann ein Mensch allein durch das rhythmische Drücken auf den Brustkorb etwa sieben Minuten versorgt werden“, erklärt Prof. Dr. Hugo Van Aken, Direktor der Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin und Schmerztherapie des UKM (Universitätsklinikum Münster), der nach dem Weltrekord im Wiederbelegungs-Training mit über 12.000 Schülern auf dem Schlossplatz im vergangenen Jahr auch in diesem Jahr die Woche der Wiederbelebung mitorganisiert.

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