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Bündnis für Münster dankt für den Einsatz am 07.04.2018

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Es liegt ein Wochenende hinter uns wie Münster es wohl so noch nie erlebt hat. Auch vier Tage nach der Amokfahrt am Samstagnachmittag im Bereich des Kiepenkerl, lässt uns das Geschehen immer noch fassungslos sein. Die vielen Opfer und Betroffenen machen uns alle sehr traurig und betroffen.

Aber gerade in diesen Momenten ist es wichtig, dass unsere Stadt zusammensteht und zusammenhält. Ausdruck dieses Gefühls sind dabei nicht nur die gemeinsame Trauer, das Verarbeiten der Geschehnisse durch öffentliche Gottesdienste, Schweigeminuten, sondern vor allen Dingen auch die sofort einsetzende Hilfsbereitschaft der Münsteranerinnen und Münsteraner. Neben den vielen Einsatzkräften der Polizei, Feuerwehr und des THW haben 149 Helferinnen und Helfer der vier großen Münsteraner Hilfsorganisationen (ASB, DRK, JUH, MHD) trotz der lange unklaren Lage „alles stehen und liegen lassen“, um am Einsatzort Hilfe zu leisten, den vielen Betroffenen beizustehen, die Opfer zu versorgen und die Sicherheit in unserer Stadt wiederherzustellen.

Wir sind sehr stolz darauf und unendlich dankbar, dass wir Hilfsorganisationen die an uns gestellten Erwartungen erneut mehr als erfüllen konnten. Wenn es darauf ankommt, sind wir da; wenn wir gebraucht werden, kommen und helfen wir; wer unsere Unterstützung benötigt, wird nicht alleine gelassen. Dieses Versprechen, das die Hilfsorganisationen den Münsteraner Bürgerinnen und Bürgern geben, haben wir erneut zuverlässig und professionell umgesetzt.

Viele Dankesworte von verschiedenen Seiten haben uns bereits erreicht, die wir gerne an alle Hilfskräfte weitergeben möchten. „Im Namen des gesamten Bündnis für Münster möchte ich mich bei allen, die an diesem Einsatz beteiligt waren, von Herzen für das große Engagement, den persönlichen Einsatz, das Zurückstellen von eigenen Bedürfnissen, vielleicht auch von Ängsten, bedanken“, erklärt ASB-Geschäftsführer und diesjähriger Bündnissprecher Dirk Winter. „Dieser Dank gilt nicht nur für die zurückliegenden Tage, sondern für das Engagement in den Hilfsorganisationen insgesamt.“

„Das Bündnis für Münster wünscht allen, dass wir derartige Ereignisse, wie am zurückliegenden Wochenende in unserem friedlichen Münster nie wieder erleben müssen. Aber wir wissen auch, dass sich derartige Unglücke nie werden vollständig vermeiden lassen. Daher ist es gut und beruhigend zu wissen, auf die Hilfsorganisationen jederzeit zählen zu können.“

Kommunalpolitischer Abend der Münsteraner Hilfsorganisationen

Zu einem kommunalpolitischen Abend in der Rüstkammer in Münster luden am 22.3.2018 die vier großen Münsteraner Hilfsorganisationen (ASB, DRK, Johanniter, Malteser), die sich im Bündnis „Gemeinsam für Münster“ zusammengeschlossen haben, ein. Rund 50 Gäste waren der Einladung gefolgt.

Nach der Begrüßung durch ASB-Geschäftsführer und aktuellem Bündnissprecher Dirk Winter sowie einem Grußwort des ehrenamtlichen Bürgermeisters Gerhard Joksch erfolgte die Vorstellung der inzwischen siebten gemeinsamen Jahresbilanz der Münsteraner Hilfsorganisationen. Diese gab einen Einblick in die wichtige ehrenamtliche Arbeit der Hilfsorganisationen. Insgesamt über 50.000 ehrenamtliche Stunden leisteten die Helferinnen und Helfer vom ASB, DRK, den Johannitern und den Maltesern im Jahr 2017 in den Bereichen Katastrophenschutz, Sanitäts- und Rettungsdienst sowie in den dazugehörigen Aus- und Fortbildungen. Auch in diesem Jahr wird sich das Bündnis wieder der Aufgabe widmen, die hohe Relevanz und Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements herauszustellen. Im Bereich der Flüchtlingshilfe besteht nach der Phase des Ankommens und Willkommen heißens nun die Hauptaufgabe darin, die geflüchteten Menschen nachhaltig sozial und beruflich in Münster zu integrieren. „Neben den Herausforderungen, die diese Arbeit mit sich bringt, sieht das Bündnis auch die zahlreichen Chancen und Möglichkeiten in einer vielfältigen Gesellschaft“, erklärt Dirk Winter. 

Statistik

Statistik

Im Anschluss an die Vorstellung der gemeinsamen Jahresbilanz der Hilfsorganisationen hielt der Leitende Ministerialrat Dr. Christian von Kraack, Leiter der Abteilung Kommunales im Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, einen Impulsvortrag zum Thema „Die kommunale Gefahrenabwehr – gemeinsame Aufgaben und Chancen“. „Katstrophenschutz, Hilfeleistungen und Rettungsdienst stellen einen einheitlichen, in sich funktionierenden und untrennbaren Rahmen der Gefahrenabwehr dar. Eine Aufspaltung in wirtschaftliche Einzelteile und einen unwirtschaftlichen Rest, der an der öffentlichen Hand und an den Hilfsorganisationen hängenbleiben würde, muss vermieden werden. Denn eine Herauslösung des Rettungsdienstes aus dem Gesamtkonzept würde dazu führen, dass auf Dauer alle Bereiche ohne Ehrenamt auskommen und somit dauerhaft nicht zu erhalten wären“, erklärte Dr. Christian von Kraack.

Der Vortrag sowie der kommentierende Beitrag vom ASB-Vorstandsvorsitzenden André Weber zur aktuellen Situation und notwendigen Beteiligung der Hilfsorganisationen an der nicht-polizeilichen Gefahrenabwehr, war die Grundlage für den anschließenden regen Austausch zwischen den Vorständen der Hilfsorganisationen, den Ratsmitgliedern der Stadt Münster und den weiteren Gästen.

Die gemeinsame Jahresbilanz finden Sie hier: Jahresbilanz 2017

Achtung Lebensgefahr: Geocache-Event in Münster

Der Tag der Ersten Hilfe vorverlegt. Münsteraner suchen, was Leben retten kann.
Unter dem Motto „Münster Retter“ findet zum diesjährigen Tag der Ersten Hilfe am 03.09.2017 in der Zeit von 10-15 Uhr“ ein Geocache-Event statt. Veranstalter sind die vier großen Hilfsorganisationen (ASB, DRK, Johanniter und Malteser), die sich im Bündnis „Gemeinsam für Münster“ zusammengeschlossen haben.
Die außergewöhnliche Aktion ist eine Verbindung aus digitaler Schatzsuche und lebensrettenden Maßnahmen. Dabei sind am kommenden Sonntag vier Erste-Hilfe-Stationen plus eine Bonusstation im Stadtgebiet Münster verteilt und warten darauf mittels GPS entdeckt zu werden. Der Startpunkt, genauer die ersten GPS-Daten, werden am Sonntagmorgen hier auf der Website und auf www.geocaching.com veröffentlicht. Mittels dieser Daten gelangen Geocacher wie Nicht-Cacher zu der ersten Station. Dort angekommen absolvieren sie zunächst eine Erste-Hilfe-Übung und verdienen sich so die Koordinaten für den nächsten Standort. Den Teilnehmern wird zudem etwas Ortskenntnis abverlangt: Neben den GPS-Daten erhalten sie zusätzlich ein Wort aus einem Satz. Vervollständigt weist dieser auf den fünften Standort hin. Die ersten vier Geocacher sichern sich am Ende eine besondere Überraschung: den Schatz. Insgesamt spricht „Münster Retter“ alle Münsteraner an. Es geht bei dieser Aktion um Leben retten, entdecken, denken und Schnelligkeit. Mitmachen können auch Interessierte, die zufällig an einer Station vorbeikommen. Ohne Geocaching-Erfahrung wird eine klassische Karte ausgehändigt – ganz Oldschool, aber eben auch für Schatzsucher. Aufgrund des Einsatzes der Hilfsorganisationen beim alljährlichen Marathon (10.09.2017) wurde der Termin auf den 3.09.2017 verschoben.

Am vergangenen Mittwoch bedankte sich der Geschäftsführer Jürgen Greiwing (Mitte) nochmals persönlich bei Carsten März, Leiter der Hilfsorganisationen und damaliger Einsatzleiter (links) und Kai Flottmann.

Außergewöhnliche Anerkennung für Ehrenamtliche

Stundenlanger Stau nach Lkw-Unfall auf der A1. Welche Hilfsorganisation (HiOrg) in Münster erinnert sich nicht an dieses tatenreiche Ereignis an den Montagnachmittag im Mai. Glücklicherweise war damals nichts Schlimmeres passiert. Die Verletzten sind heute wieder wohlauf. Dennoch bedeutete der Rückstau von zwischenzeitlichen 19 km für die Helfer aller HiOrgs und des THWs einen nächtlichen Betreuungseinsatz. Ehrenamtliche versorgten die gestrandeten Pkw- und Lkw-Fahrer mit Getränken, Lebensmitteln und Decken. Erst am Dienstagmittag gab die Polizei die Autobahn wieder komplett frei. Ungewöhnlich an diesem Einsatz war nicht nur die Dauer, sondern auch der Dank an die HiOrgs: Ein Lkw der Firma Greiwing aus Greven war damals in den Unfall verwickelt. Im Anschluss wendete sich der Geschäftsführer Jürgen Greiwing zunächst in persönlichen Briefen verbunden mit einer Spende an jede, einzelne Organisation. „Wir freuen uns sehr darüber“, so Kai Flottmann, Vorsitzender der Hilfsorganisationen in Münster. „Ein herzlich, ehrlicher Dank ist Lohn genug; aber diese Art der Anerkennung der Firma Greiwing ist für alle Helfer eine besondere Wertschätzung ihrer ehrenamtlichen Arbeit.“

Marathon-Einsatzbilanz der Hilfsorganisationen

101 Hilfeleistungen für Sportler und Zuschauer

Münster Marathon 2016Münster 11. September 2016. Die 81 Einsatzkräfte vom ASB, DRK, den Johannitern und Maltesern haben beim 15. Volksbank Münster Marathon 64 Läufer in den vier Medical Points und den fünf Unfallhilfsstellen medizinisch versorgt. Der Rettungsdienst musste 37 mal ausrücken. Davon wurden 19 Patienten nach der Erstversorgung zur Weiterbehandlung in Krankenhäuser transportiert. Insgesamt wurden 101 Patienten versorgt.

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MÜNSTER-RETTER:

Erste Hilfe-Tag der Münsteraner Hilfsorganisationen

Anlässlich des weltweit stattfindenden Tages der Ersten Hilfe stellen die Münsteraner Hilfsorganisationen die Aktion unter das Motto „MÜNSTER-RETTER – Erste Hilfe rettet Leben“. Der ASB, das DRK, die Johanniter und die Malteser in Münster werben gemeinsam dafür, dass mehr Menschen sich in Erster Hilfe ausbilden lassen.

Auf der Promenade als Joggingstrecke Nummer 1 in Münster sind täglich zahlreiche Hobbysportler unterwegs. Auch der Münster-Marathon am kommenden Sonntag wird wieder quer durch die Stadt führen. Gerade beim Sport kann es zu Herz-Kreislauf-Notfällen kommen. Daher ist es wichtig, überall Erste Hilfe leisten zu können. „Jeder kann helfen. Das einzig Falsche, was man im Notfall machen kann, ist nichts tun.“, erklärt Rüdiger Körmann im Namen der vier Hilfsorganisationen ASB, DRK, Johanniter und Malteser.

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Ein Jahr gemeinsame Flüchtlingshilfe in Münster

1-Jahr-Flüchtlingshilfe der Münsteraner HilfsorganisationenSeit dem 21. Februar 2015 unterstützen die vier Hilfsorganisationen (ASB, DRK, Johanniter und Malteser) die Stadt Münster und das Land NRW bei der Erstaufnahme von Flüchtlingen. Was relativ klein und mit Kräften des Katastrophenschutzes  mit der Einrichtung einer Notunterkunft in der ehemaligen Wartburg-Hauptschule begann, hat sich in den vergangenen 12 Monaten zur größten Herausforderung für die Hilfsorganisationen entwickelt. Mittlerweile werden drei Landes-Notunterkünfte in der Stadt betreut und bis zu 1.800 Betreuungsplätze vorgehalten. „Aktuell ist die Situation verhältnismäßig ruhig und stabil in den Unterkünften, aber für eine gesicherte Prognose ist es noch zu früh“, so ASB-Geschäftsführer Dirk Winter.

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„Europäischer Tag der 112“

Hilfsorganisationen-112-TagSchnelles und richtiges Handeln bei Notfällen rettet Leben

Am 11. Februar ist der Tag des europäischen Notrufs „112“. Darauf weisen ASB, DRK, Johanniter und Malteser hin. Dieser Notruf ist EU-weit kostenlos. Unter der 112 ist immer eine Leitstelle zu erreichen, die je nach Notfall die zuständigen Organisationen wie Polizei, Rettungsdienst oder Feuerwehr alarmiert. Die Einführung der 112-Nummer wurde auf Vorschlag der Europäischen Kommission 1991 vom EU-Ministerrat beschlossen, und seitdem vom Europäischen Parlament und dem Ministerrat in zwei weiteren Gesetzgebungsverfahren konsolidiert. Das Europäische Parlament, der Rat der Europäischen Union und die EU-Kommission haben im Jahr 2009 gemeinsam und aufgrund der im Datum enthaltenen Notrufnummer (11.2.) den 11. Februar zum jährlichen Europäischen Tag des Notrufs 112 erklärt, um die europaweite Gültigkeit des Euronotrufs 112 sichtbarer und die Vorteile der europaweiten Notrufnummer bekannter zu machen. Auch in sämtlichen Handynetzen verbindet die 112 mit der zuständigen Notrufzentrale. „Die richtige Nummer im Kopf und regelmäßig aufgefrischte Erste Hilfe-Kenntnisse retten Leben“, sind die vier Hilfsorganisationen überzeugt.

Bündnis für Münster reiste gemeinsam nach Berlin

Benning_Sybille-InternetAls Wertschätzung für das „Bündnis für Münster“ der vier Münsteraner Hilfsorganisationen hatte die Münsteraner CDU-Bundestagsabgeordnete Sybille Benning eine Gruppe von ASB, DRK, Johannitern und Maltesern nach Berlin eingeladen. Dort erlebten die Teilnehmer ein Programm mit Besuchen des Deutschen Bundestages, der Gedenkstätte im Notaufnahmelager Marienfelde und des Mauerpanoramas. Auch ein Gespräch im Bundesministerium des Innern und der Besuch im Besucherzentrum des Holocaust-Mahnmals waren Teil der erlebnisreichen Fahrt. Die bunt gemischten Teilnehmer von Flüchtlingsbetreuern über Rettungsdienstler bis zu Blutspende-Helfern, Ehrenamtlichen und Führungskräften hatten bei sonnigem Herbstwetter und fachkundiger Reiseleitung des Bundespresseamtes große Freude an der gemeinsamen Fahrt.